Ein Fest zu Ehren des römischen Gottes des Weins Bacchus. Findet sich in der Oper als ein orgiastischer Tanz ohne strenge musikalische Form, der vom Chor oder Ballett ausgeführt wird.
Die mittlere männliche Stimmlage zwischen Tenor und Bass. Als einer der ersten Komponisten wies Mozart dem Bariton zahlreiche große Partien in seinen Opern zu.
Durch den Bariton erweiterte sich das Rollenspektrum, das Helden- und Liebhaberpartien dem Tenor vorbehielt und Altmännerrollen dem Bass zuteilte, beträchtlich. So fallen in den Bereich des Bariton junge wie alte Figuren, Liebhaber-, Bruder- und Vatergestalten, auch psychologisch vielschichtige Rollen wie Wotan, Sachs, Jago, Scarpia.
Die tiefste männliche Stimmlage. Im Gegensatz zum Bariton, der sich erst spät als eigene Stimmlage herausbildete, existierten Basspartien schon in den frühesten Opern. In der italienischen Opera seria erhielt der Bass nur unwesentliche Aufgaben, dagegen konnte er sich in der Opera buffa entfalten. Die französische Oper besetzte die Rollen von Königen und Göttern regelmäßig mit Bässen.
Ab dem 19. Jahrhundert wurde der Bass als Bösewicht, als Vater, König sowie als tragischer Held eingesetzt.
Szenen- bzw Arientypus der klassischen Oper wobei ein Brief geschrieben oder gelesen wird.