Lyrische Dichtungsgattung provenzalischer Herkunft, die in der Oper ab dem 18. Jahrhundert eine liedartige Arie bezeichnet. Häufig zu finden in der Ballad-Opera, der Opéra-Comique und in Singspielen.
Bezeichnet ein Plakat oder einen Theaterzettel mit der Liste der Opern, die ein Theater während einer Spielzeit aufzuführen beabsichtigt. Enthält aber üblicherweise keine Details oder Informationen zur Besetzung.
Ein mit Hammertechnik angeschlagenes Stahlplattenklavier, das sich durch einen besonders feinen Glockenklang auszeichnet. Wurde 1886 von Auguste Mustel erstmals in Paris gebaut. Die Celesta wurde von Leoncavallo, Puccini und Strauss in die Oper eingeführt.
Bezeichnung für das große Opernensemble mit Solisten, Chor und Orchester in der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts. Tritt meist zum Finale eines Akts auf. Auf dem Höhepunkt der Handlung werden durch den Gesamtauftritt die verschiedenen Charaktere vertieft, pointiert und zu einer Einheit gesteigert.
Entsprechend dem Kapellmeister im deutschen Sprachgebrauch bezeichnet Concertatore Denjenigen, der eine Aufführung musikalisch vorbereitet und alle an der musikalischen Darbietung Beteiligten koordiniert.
Ursprünglich meinte man damit im 19. Jahrhundert die Aufgabe des Korrepetitors, der die Sänger vorzubereiten hatte. Auch wenn der heutige Kapellmeister diese Aufgaben meist nicht mehr wahrnimmt, erscheint er auf dem Programmzettel in Italien noch als "concertatore e direttore d'orchestra".