Ein Tonname. In der Buchstabentonschrift des Mittelalters ist das E die fünfte Stufe, jedoch in den Finales Kirchentönen die dritte und vierte Stufe der Tonskala. 1571 wurde der Ton C auf primo modo gesetzt, sodaß E an die dritte Stelle der Normalskala kam.
Wird E um einen Halbton erniedrigt, heißt der Ton Es (französisch: mi bémol, italienisch: mi bemolle, englisch: E flat). Um zwei Halbtöne erniedrigt heißt der Ton Eses (französisch: mi double bémol, italienisch: mi doppio bemolle, englisch: E double flat).
Wird E um einen Halbtön erhöht, so heißt der Ton Eis (französisch: mi dièse, italienisch: mi diesis, englisch: E sharp). Um zwei Halbtöne erhöht Eisis (französisch: mi double dièse, italienisch: mi doppio diesis, englisch: E double sharp).
Tonart- oder Akkordbezeichnung: E = E-Dur (mit vier Kreuzen als Vorzeichen, e = e-Moll (mit einem Kreuz als Vorzeichen).
Wiederhall, Zurückwerfung des Schalles, der meist mit zeitlicher Verzögerung zu hören ist. Ist der Zeitunterschied sehr gering, kann der Schall auch verstärkt wahrgenommen werden. Eine große Anzahl von Echos wird als Nachhall empfunden. In den Opern von Richard Strauss (Ariadne auf Naxos), Willibald Gluck (Orfeo) und Henry Purcell (The Fairy Queen) hört man Echo-Szenen. Joseph Haydn schrieb unter anderem auch Echo-Musik für zwei Streichtrios.
Schottischer Tanz im 2/4 bzw. 3/4 Takt, Schubert und Beethoven komponierten dafür Klavierstücke.
Ein Klagelied oder eine Gedichtform.Im Frühgriechischen waren es in Versform auch Trink- und Kampflieder, als auch Klagelieder. Berühmte Dichter waren Archilochos, Tyrtaios, Solon und Theognis. Bei den Römern dichteten Ovid, Properz und viele andere und es wurden daraus auch Liebeselegien.
Im 18. Jhdt. wurden Elegien auch vertont,siehe Ludwig van Beethoven Im 19. Jahrhundert wurden dann aus Elegien Instrumentalstücke, komponiert von Franz Liszt, Jan Ladislaus Dusek, Max Reger, Igor Strawinsky, Ferruccio Busoni, Ernst Krenek. Hans Werner Henze schrieb auch eine Oper "Elegie für junge Liebende".
In der Musiklehre eine übernommene Bezeichung für eine muikalische Figur mit der Erklärung des Verschweigens einer Konsonans, sodaß an diese Stelle eine Dissonanz folgt und event. eine Pause entsteht.
Embellishments = Verzierungen.
Eine allgemeine Bezeichnung für die in der Musik verwendeten aufeinander abgestimmten harmonischen Töne. Der Unterschied dazu sind die nicht abgestimmten , die sogenannten ekmelischen Töne.
Engführung ist ein Stück bei dem das Thema bereits mit einer Stimme einsetzt, bevor das vorangehende zu Ende gebracht ist. In dem Stück, die 1. Fuge des Wohltemperiertem Klavier von Johann Sebastian Bach ist die Engführung besonders gut zu hören.
Viola d`amore = eine Liebesgeige nach Leopold Mozart, dem Vater von Wolfgang Amadeus Mozart, mit 14 Resonanzsaiten und 7 Griffsaiten.
Ein langsamer Tanz im Dreivierteltakt. Zählt zu den Standardtänzen.
Enharmonik nennt man Töne von gleicher Höhe aber verschiedener Bezeichnung z.Bsp.: cis und des, h und ces, dis und es, ais und b.
Im 16. Jahrhundert eine Kompositionsform, ähnlich dem Quodlibet, mit Melodien die man kennt. Die Ensalada wurde hauptsächlich für den Hof des Herzogs von Kastilien für die Weihnachtsfeiern geschrieben.
Eine Gruppe von Künstlern oder auch eine Kleinbesetzung in der Kammermusik, Unterhaltungsmusik. und in der Oper das zum Haus gehörige Sängerpersonal. Ensemble gab es schon bei den Opern im 17. Jhdt. (Jean Baptiste Lully, A.M. Abbatini, L. Rossi)konnte sich aber erst in der Opera buffa zu Beginn des 18. Jahrhunderts durchsetzen (Alessandro Scarlatti). Auch Wolfgang Amadeus Mozart komponierte für "Don Giovanni" Ensemblestücke.
Zwischenakt, Zwischenspiel, Zwischenmusik.
Entrée ist das Auftreten der Akteure in einem Stück, meistens betrifft es aber das Ballett. In einem großen Ballett kann es bis zu 3o Entrée geben. In der Musik ist das Entrée als Einzugsmusik, im Rythmus gehen oder auch feierlich schreiten. Das Ensemble tritt manchmal zu dem Entrée in prächtigen Kostümen auf.
Als Entrée bezeichnet man auch den Einsatz einer Stimme in einem Stück
In der Oper oder auch beim Schauspiel Schlussverse oder -worte über das Stück.
Episode ist ein Zwischenstück einer Komposition.Bei der Fuge wird das Zwischenspiel, welches das Thema vermittelt Episode betitelt.In der Sonate sind Episoden vorübergehende, nebensächliche Ereignisse, die zu einem neuen Thema führen (L. van Beethovens Sinfonia eroica oder von Gustav Mahler die Posthorn-Episode)Auch in der Oper "Der Rosenkavalier" von Richard Strauss kommt in der Haupthandlung eine Episode vor.
Epos ist ein erzählendes Gedicht oder eine Verserzählung, meist mit Göttern oder einem oder mehrerer Helden mit einem mythischen oder historischen Grundgedanken. Manchesmal wurde das Epos auch von einem Saiteninstrument begleitet. Die bekanntesten Dichter sind: Homer, Vergil, Dante Alighieri, T.Tasso, Wolfram von Eschenbach, Johann Wolfgang Goethe, F. G. Klopstock.
Erzlauten sind die in Italien aufgekommenen europ. Lauteninstrumente mit zwei Wirbelkästen, einen für die Griffsaiten und einen für die Freisaiten.
In der Vorgabe der Noten ist die Abkürzung dafür espr. = ausdrucksvoll oder c.espr. = mit Ausdruck.
Eine instrUmentale Musik des 13. und 14. Jahrhunderts. bzw. ein Tanz- oder Volkslied der Troubadoure.
In der Vorgabe der Noten ist die Abkürzung dafür espr. = ausdrucksvoll oder c.espr. = mit Ausdruck.
In der Antike die Macht der griechischen Musik und Sprache mit einer erzieherischen und psychischen Wirkung. Die Ethoslehre zeigt auch die bedeutenden Unterschiede der Tonarten und der Tongeschlechter auf ( Diatonik: männlich, Chromatik: Veränderung der Grundtöne, Enharmonik: erhaben)
Diese Art der Musik wird bei Saiten- und Schlaginstrumenten angewendet. Nach dem Anspielen des Instrumentes wird der Schlag bzw. die Saite sofort gedämpft.
Etüde ist meistens ein technisches Übungsstück, für einen Klavierspieler um eine bessere Beherrschung der Tasten zu erlernen, die bekanntesten Edtüden zur Übung sind von C. Czerny. Aber auch sehr viele bekannte Komponisten wie Franz Liszt, Robert Schumann, Johannes Brahms, Claude Debussy und viele andere komponierten auch Konzert-Etüden, Symphonische Etüden, Studien.
In der Christlichen Liturgie, die gute Botschaft von Jesus Christus der ersten vier Bücher des neuen Testaments.Aus den vier Evangelien wurden Abschnitte ausgewählt und auf die einzelnen Tage des Kirchenjahres verteilt. Beim katholischen Gottesdienst wird das Evangelium als Sprechgesang oder Choralvortrag eingesetzt.
Totenfeier oder Grabgesang, wobei es in der katholischen Kirche bestimmte Riten gibt. Je nach Art des Begräbnisses gibt es drei oder weniger Stationen, wo Gebete oder christliche Gesänge abgehalten werden.In der Kirche selbst gibt es bei großen Trauerfeierlichkeiten ein Requiem.
Exposition ist der erste Teil der Fuge und Sonate, indem die Themen vermittelt werden Vom Orchester wird bei einem Instrumentalkonzert die Aufstellung bzw. Exposition vorgetragen und von einem Soloinstrument event. mit neuen Themen und auch mit dem Orchester wiederholt.(Komponisten Mozart, Beethoven).
Durch den Balgtritt beim Harmonium ermöglicht die Expression das Ab- und Anschwellen des Klanges.
Eine neue Kunstrichtung des 20. Jahrhunderts besonders in Österreich und Deutschland. In der Literatur sind zu erwähnen, Trakl, Stadler, Werfel, Stamm und Heym.
In der bildenden Kunst Munch, Kokoschka, Barlach.
In der Musik sind es die Komponisten wie Arnold Schönberg, Alban Berg, Krenek oder auch Bela Bartok und Igor Strawinsky, die den Expressionismus als musikalischen Begriff vertonen. Es wurde daher demnach ein neuer Musikbegriff für die Musik des 20. Jhdt. geschaffen.
improvisieren oder auswendig, ohne Noten, spielen