1. Ein Tonname.In der Buchstabenschrift des Mittelalters ist das F die sechste Stufe. Im Jahre 1571 wurde der Ionius auf C primo modo gesetzt, sodaß das F an die vierte Stelle der Normalskala kam.
Wird F um einen Halbton erniedrigt heißt der Ton Fes (französisch: fa bémol, italienisch: fa bemolle, englisch: F flat) Um zwei Halbtöne erniedrigt, heißt der Ton Feses (französisch: fa double bémo,italienisch: fa doppio bemolle, englisch: F double flat)
Wird F um einen Halbton erhöht, so heißt der Ton Fis (französisch: fa dièse; italienisch: fa diesis, englisch: F sharp,) Um zwei Halbtöne erhöht Fisis (französisch: fa double dièse; italienisch: fa doppio diesis, englisch: F double sharp,).
2. Seit Guido von Arezzo erscheint F als Schlüssel.
3. Akkord- und Tonartbezeichnung: F = F-Dur, f = f-Moll.
Galt zu seiner Zeit (1840 bis 1891) als der beste Dirigent Italiens.Er dirigierte die erste Aufführung von Aida in Europa im Jahr 1872 und auch die Uraufführung von Verdis Oper Othello im Jahre 1887. Er setzte sich sehr für die Werke von Richard Wagner in Italien ein.
Im Mittelalter in Frankreich war die Farce ein komisches Zwischenspiel. Vom 14. bis zum 16. Jahrhundert bezeichnete der Begriff ein selbständiges Bühnenstück mit eingelegten Chansons. Anfangs des 16. Jahrhunderts war die Farce dann auch in England, Italien und Spanien verbreitet, während der Begriff Farce in der deutschen Literatur erst in der Sturm-und-Drang-Zeit erscheint, oft synonym mit Posse. Neben komischen Stücken gab es auch Farcen mit ernsten und rührenden Zügen (farsa sentimentale, oder auch farsa lagrimosa).
Ein Gesang zur Gitarre aus den Städten Portugals, populär seit dem 19. Jahrhundert. Heute stark kommerzialisiert. Ursprünge finden sich in der schwarzen Musik Brasiliens und Afrikas. Die meist einfache, zweiteilige Melodie wird in freiem Rhythmus auf überwiegend sentimentalen, oftmals improvisierten Texten, gesungen.
Die Baßpfeife, ein Holzblasinstrument, alter Name dafür war: Dulcian
Im 17. bzw. 18. Jahrhundert ein Streichinstrument, mit Saiten die im Streichen schnurren. Leopold Mozart nannte eine etwas größere Fagottgeige Handbaßel.
Eine französische Opernsängerin (1814 bis 1897) mit einer Sopranstimme. Sie sang an der Pariser Oper die Donna Anna in "Don Giovanni" von Wolfgang Amadeus Mozart und die Alice in Giacomo Meyerbeer "Robert der Teufel".
Geboren in Olmütz, (1873) lebte aber bis zu seinem Tode (1925) in Wien. Er studierte am Wiener Konservatorium, war Kapellmeister an verschiedenen Bühnen in Deutschland, lebte ab 1906 in Wien und komponierte. Bekannt ist er für seine Werke, "Der fidele Bauer", "Die Dollarprinzessin", "Die Rose von Stambul", "Der liebe Augustin", "Die Kaiserin", "Madame Pompadour" und das Singspiel"Brüderlein fein".
Bruder von Leo Fall (1882 bis 1943 )lebte eine zeitlang in Hollywood als Filmkomponist.Bekannt sind von ihm die Operetten "Großstadtmärchen" und "Wiener Fratz".Er komponierte auch Kammermusik, Lieder und Schlager, wie "Wo sind Deine Haare, August" und "Was machst Du mit dem Knie, lieber Hans".
Bezeichnet eine Männerstimme, die in einer ungewöhnlich hohen Tonlage singt oder spricht und sich wie eine Frauenstimme anhört. Diese Tonlage ist aber nicht zu verwechseln mit einer Kastratenstimme in den vergangenen Jahrhunderten, denn diese Stimmlage wurde gelernt und ist auch heutzutage wieder zu hören, manchesmal sogar in der Rockmusik wie bei den Bee Gees und Prince u.a.).
Ein spanischer Kastagnettentanz im mäßigen 3/4 oder 6/8 Takt, mit einem markanten Rhytmus. Der Fandango wird je nach Gegend auch Malaguéna, Murciana, Rondená oder auch Granadina genannt. Er wird von Gitarre, Schalmei, Kastagnetten, Trommeln oder auch auch von einer Sackpfeife begleitet. Eine Form des Fandango findet man auch bei dem Komponisten Nikolaj Rimskij-Korsakow, Enrique Granados, Manuel de Falla und Isaac Albéniz. Auch Christoph Willibald Gluck verwendete eine Melodie des Fandango im Ballett "Don Juan", sowie auch Wolfgang Amadeus Mozart in seiner Oper "Die Hochzeit des Figaro".
Ist eine Blechmusik, eine speziell lange Trompete (wie in Aida). Man kann die Fanfarenmusik auch als Signalmusik bezeichnen, wie die Trompeten-Fanfare in "Fidelio" von Ludwig van Beethoven
Ein alter Kettentanz im 6/8 Takt, der auch heute noch gespielt wird, er wird meistens von Tamburin und Einhandflöte begleitet. Die Komponisten Charles Gounod und Georges Bizet verwendeten die Farandole in ihren Werken "Mireille" und "L'Arlésienne".
Ein österreichischer Musikforscher.
Im 18. Jahrhundert gab es die Kirchen- Kammer- und Theatermusik, aber auch die Feldmusik der Hof- und Feldtrompeter.Zur Feldmusik gehören einfache und auch zusammengesetzte Stücke,sowie Volkslieder. Die meisten Feldstücke sind überliefert und einstimmig.
Walter Felsenstein (1901 bis 1975) begann als Schauspieler, arbeitete aber später als bedeutender Opernregisseur an verschiedenen deutschen Bühnen.Er inszenierte nachfolgend angeführte Stücke in der originalgetreuen Übersetzung: "Orpheus in der Unterwelt", "Carmen", "Die Zauberflüte" "Ein Sommernachtstraum" "Othelleo, auch als Film u.v.a.m.und war einer der großen Erneuerer des Musiktheaters.