Ein Instrumentalpart der nicht weggelassen werden kann. Bei Vokalmusik ein wesentliches, aber der Stimme unterlegtes Begleitinstrument.
Ein Typus einer dramatischen Szene, der sich oft in der Barockoper seit etwa der Mitte des 17. Jahrhunderts regelmäßig wieder findet. Die Ombra-Szene spielt oft in der Unterwelt oder am Grab eines Verstorbenen während die Darsteller Schatten oder Geister beschwören und klagen. Die gespenstisch-unheimlich inszenierte Szene wird oft durch Kunstgriffe wie feststehende Orchesterfiguren, Generalpausen, tiefe Streichertremoli, gedämpft eingesetzte Bläser und eine erregte, abgerissene Deklamation verstärkt.
Eine seit dem 18. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für kleine Formen der Oper, ab Mitte des 19. Jahrhunderts ein üblicher Begriff für eine bestimmte Form des musikalischen Theaters.
Die häufig anzutreffende Definition, wonach die Operette heiteren Inhalts sei und musikalisch durch gesprochene Texte, Ouvertüre, Lieder, Tänze und Finali bezeichnet sei, beschreibt die Operette nicht ausreichend.
Der vor der Bühne angeordnete und vom Publikum abgetrennte Raum für das Opernorchester. Von der Bauform des Grabens hängt auch die Akustik ab.
Der Begriff Ouvertüre kommt aus dem Französischen und bezeichnete im 17 Jahrhundert ein ursprünglich meist zweiteiliges Einleitungsstück zu Bühnenwerken (Oper, Ballett, Operette) und großen Vokalwerken (Oratorium, Kantate); Gelegentlich wurden im 18. Jahrhundert auch Sinfonien als Ouvertüre bezeichnet, erst ab dem 19. Jahrhundert wurden Ouvertüren als eigenständige Konzertstücke konzipiert.
Heute versteht man unter einer Ouvertüre eine Einleitung zu einem Bühnenwerk, die als abgeschlossenes Musikstück angelegt sein kann oder in die Handlung direkt einführt.