Wiener Hofburg

Hofburg-Orchester konzerte

Konzertdauer 1:30 Stunde
Karten ab 42,00 €
Konzertpause Keine
Einlass 60 Minuten zuvor
Programm/Repertoire Mozart, Strauss, Léhar

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Hofburg Orchester Silvester und Neujahr Konzertsäle in der Hofburg Konzertsäle im Konzerthaus Konzertsäle im Palais Liechtenstein

Konzerte in der Wiener Hofburg
Wiener Hofburgorchester

Der riesige Gebäudekomplex der Wiener Hofburg entstand zwischen dem 13. und dem 19. Jahrhundert. Sechs Jahrhunderte lang – bis 1918 – diente die Hofburg als Kaiserpalast und Residenz der Habsburger. Sechs Jahrhunderte lang wurde an dem Komplex in unterschiedlichen Baustilen gebaut und die Anlage erweitert. Fast jeder Regent ließ Teile dazubauen, verändern und prägte seinen persönlichen Stil den Gebäuden auf.

Der große Redoutensaal in der Hofburg

Die im Jahr 1705 als Festsäle errichteten Redoutensäle zeigen eine lange Geschichte. Die Redoutensäle waren Aufführungsorte pompöser Barockopern. Kaiserin Maria Theresia ließ die Redoutensäle 1748 von Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey umgestalten, die Außenfassade trägt die Handschrift von Nikolaus Pacassi und Franz Anton Hillebrandt. In den Sälen fanden zahlreiche Konzerte, "Redouten" (Maskenbälle) sowie die große Hochzeitstafel von Joseph II. und seiner Gemahlin Isabella von Parma statt. Ludwig van Beethovens 8. Symphonie als auch Franz Schuberts Symphonie Nr. 8, h- Moll "Die Unvollendete" wurden hier uraufgeführt, die Komponisten Josef Strauss sowie Franz Liszt dirigierten in diesen glanzvollen Sälen Konzerte und eine Reihe von kleineren Mozartopern kamen hier zur Aufführung. Am Faschingsmontag, dem 3. März 1783, fand ein öffentlicher Maskenball im Wiener Redoutensaal statt, während der Pause führte Mozart seine „Masquerade“, eine selbst ersonnene Pantomime mit Musik, auf. Anläßlich der Vermählung 1790 von Erzherzog Franz mit Maria Theresia im Redoutensaal Wien gestaltete Antonio Salieri die Tafelmusik. Am 29. März 1828 konzertierte der berühmte Meistergeiger Niccolo Paganini im Großen Redoutensaal. Höchste Herrschaften gaben dem Heros der Violine die Ehre: die Kaiserin, Erzherzog Karl, Erzherzogin Sophie. Otto Nicolai dirigierte am 28. März 1842 im Großen Redoutensaal in der Wiener Hofburg ein "Großes Concert", das vom "Sämtlichen Orchester-Personal des k. und k. Hof-Operntheaters" veranstaltet wurde. Diese "Philharmonische Academie", so der ursprüngliche Titel, gilt mit Recht als die Geburtsstunde der Wiener Philharmoniker.

In der Nacht vom 26. November auf den 27. November 1992 entstand in der Hofburg ein Großbrand im Bereich der Redoutensäle am Josefsplatz. Ein Teil des Daches sowie des Obergeschoßes brannte vollständig nieder. Das Feuer konnte nur mühsam gelöscht werden und die Lipizzaner in der angrenzenden Reitschule mussten in Sicherheit gebracht werden. Nach der Brandkatastrophe wurde der etwas weniger beschädigte kleine Redoutensaal originalgetreu restauriert. Den Großen Redoutensaal gestaltete der Maler Josef Mikl, der gemeinsam mit Wolfgang Hollegha und Markus Prachensky in den fünfziger Jahren als Teil der österreichischen Avantgarde die gestische Malerei entwickelte. Auf den Wandbildern im Großen Redoutensaal verarbeitete Mikl Szenen seiner Lieblingsautoren Elias Canetti, Johann Nestroy und Ferdinand Raimund. Im 404 m² großen Deckengemälde hat Mikl 34 Strophen des Gedichts „Jugend“ von Karl Kraus handschriftlich, für die Betrachter nicht sichtbar, festgehalten.

Der Festsaal in der Hofburg

Der Festsaal liegt im gleichnamigen Festsaaltrakt und ist der größte Saal in der Hofburg. Er wurde ursprünglich als Thronsaal konzipiert, aber nie als solcher verwendet, der Innenausbau endete 1923, die künstlerische Gestaltung blieb unvollständig. Drei Deckengemälde von Alois Hans Schramm verherrlichen die Herrschaft der Habsburger. Als Devise diente der Wahlspruch Kaiser Franz Josephs "Viribus Unitis", mit vereinten Kräften. In den unterhalb liegenden Lunetten und Oktogonfeldern haben Eduard Veith und Viktor Stauffer Persönlichkeiten aus der österreichischen Geschichte verewigt. Das Mittelbild stellt Austria dar, umgeben von allegorischen Darstellungen der Religion, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Wissenschaft, Kunst und Ackerbau. Die 15 Lunetten von Veith zeigen bedeutende Habsburgerherrscher. In weiteren Oktogenfeldern vom Maler Stauffer sieht man unter anderem den Feldherr Karl v. Lothringen, den Polenkönig Johann Sobieski, Feldmarschall Prinz Eugen von Savoyen, Staatskanzler Fürst Kaunitz sowie Fürst Metternich.

Der Zeremoniensaal in der Hofburg

Der Zeremoniensaal ist der prunkvollste Saal in der Hofburg. Der belgische Architekt Louis Montoyer gestaltete den Trakt von 1802 bis 1806 im Auftrag von Kaiser Franz II. als Thronsaal. Die prächtige Kassettendecke wird getragen von 24 Rundsäulen aus Kunstmarmor, dem damals modernen „ stucco lustro“ und 26 Kristallluster, ehemals bestückt mit 1.300 Kerzen, verleihen dem Saal imperialen Glanz. Die 24 korinthischen Säulen sind aus Kunstmarmor. Hier fand die Brautwerbung Napoleons um die Tochter von Kaiser Franz II., Marie Louise, statt. Der exklusive "Ball bei Hof", der nur dem Hofstaat und der Hocharistokratie vorbehalten war fand auch im Zeremoniensaal statt. Am Gründonnerstag luden Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth je zwölf arme Greise und Greisinnen zur traditionellen Fußwaschung. Dieses Ritual galt als Ehrung der religiösen Bräuche und des Volkes und wurde als persönliche Fürsorge des Regentenpaares durchgeführt. Bis zum Ende der Monarchie im Jahre 1918 diente der Saal als Thronsaal. Hier schlug Kaiser Franz I. viele Adelige zu Rittern.

So kommen Sie zur Hofburg

Redoutensaal Josefsplatz
Wiener Hofburg
1010 Wien (1. Bezirk)
Festsaal
Zeremoniensaal
Heldenplatz
Wiener Hofburg
1010 Wien (1. Bezirk)
Klimatisiert Ja
Rollstuhlfreundlich Ja

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Sie erreichen die Hofburg leicht zu Fuß von der U2- und U3-Station Volkstheater oder von der U2-Station Museumsquartier. Ebenso liegen in der Nähe die Station Dr. Karl Renner-Ring der Straßenbahnlinien 1, 2, D, 46 und 49, und der Buslinie 48A sowie die Station Burgring der Straßenbahnlinien 1, 2, und D, und der Buslinie 57A.

Mit dem Auto

Wie bei allen Konzerten im ersten Bezirk raten wir davon ab mit dem Auto anzureisen. Die Wiener Innenstadt ist ein Labyrinth aus engen Einbahnstraßen und Sackgassen und es ist fast unmöglich einen Parkplatz zu finden. Falls Sie dennoch mit dem Auto anreisen möchten, beachten Sie bitte, dass der ganze Bezirk von Montag bis Freitag, jeweils von 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr, eine gebührenpflichtige Kurzparkzone mit einer maximalen Parkzeit von 2 Stunden ist. Parkscheine hierfür erhalten Sie in Trafiken, Tankstellen und den Vorverkaufsstellen der Wiener Linien.

Mit dem Taxi

Ein zuverlässiger Weg zu Ihrem Konzert zu gelangen sind die Wiener Taxis. Sie finden diese auf Taxistandplätzen in der ganzen Stadt und auf Bahnhöfen. Noch leichter ist es ein Taxi telefonisch unter einer der folgenden Nummern zu bestellen:  31 300,  60 160,  40 100 oder  81 400.