Das Programm im Palais Liechtenstein ist von Woche zu Woche neu. Ausgewählte Werke und Orchester verzaubern jede Woche aufs neue. Der Spielplan für dieses Jahr ist:
Das Haydn-Quartett Berlin bringt Streichquartette von Gioachino Rossini, Gaetano Donizetti, Giacomo Puccini und die Italienische Serenade von Hugo Wolf zum Erklingen.
Brahms' Erstes Streichsextett gilt heute als eines seiner frühesten Meisterwerke. Das Ensemble des Gustav Mahler Jugendorchesters interpretiert es gemeinsam mit dem Streichsextett des tschechischen Meisters des Neoklassizismus – Bohuslav Martinu.

Das Trio 1800 lässt kammermusikalische Glanzstücke von Joseph Haydn, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven auf Originalinstrumenten erklingen.
Das Ensemble fiori musicali interpretiert Werke aus der Renaissance, virtuose Barockmusik und alte italienische Volksmusik für Sopran, Flöte, Viola da gamba und Cembalo.
Das österreichisch-ukrainische Tangoensemble Tango de Salòn entführt in die Welt des Tangos von Astor Piazzolla bis zum tanzbaren "Tango Nuevo".
Maria Grün (Cello) und Franz-Markus Siegert (Violine) spielen die Suite Nr. 3 und die Partita Nr. 2 von Johann Sebastian Bach, Oliver Madas' Duo für Violine und Violoncello (Uraufführung) sowie das selten gespielte zweite Duo für Violine und Violoncello von Bohuslav Martinu aus dem Jahre 1958.
Umrahmt von Trios für zwei Oboen (Omar Zoboli, Ricardo Lopes) und Englischhorn (Katharina Suske) von Ludwig van Beethoven und Franz Krommer, liest Stefan Suske aus Briefen Beethovens.
Sieben Vertreter des Ensembles Wiener Nonett tragen musikalische Kostbarkeiten der Zeit um 1800 vor.
Das Klaviertrio Ingenium Musicum aus Liechtenstein – Sara Domjanic (13, Violine), Kian Soltani (18, Violoncello) und Andreas Domjanic (15, Klavier) – spielt bekannte Solo-, Duo- und Triokompositionen.
Auf dem Programm dieses Kammerkonzertes stehen das Streichtrio in g-Moll von Leó Weiner, das Duo für Geige und Cello von Zoltán Kodály und eine Auswahl der 44 Geigenduos Béla Bartóks, gespielt von Therese Andersen, Maria Grün und Franz- Markus Siegert..
Das Ensemble La Gioia Wien – Marie Mittermayr (Flauto traverso), Barbara Klebel-Vock (Violine), Daniel Pilz (Viola da gamba) und Anne Marie Dragosits (Cembalo) – bietet Stücke aus dem Spätwerk des Kontrapunktgenies Johann Sebastian Bach dar.
Das Vokalensemble des Wiener Chores coro siamo unter der musikalischen Leitung von Florian Maierl singt festliche Motetten zum Ostersonntag.
Das Ensemble Musica Ricercata interpretiert auf Originalinstrumenten Werke des Holländers Iwan Müller, des Spaniers Manuel Canales sowie des Luxemburgers Laurent Menager und spielt das Klarinettenquintett von Wolfgang Amadé Mozart.
Maria Grün (Violoncello) und Oliver Madas (Vibraphon) interpretieren gemeinsam Werke von Arvo Pärt, Antonio Vivaldi, Oliver Madas und Camille Saint-Saëns.
Talentierte junge Nachwuchskünstler aus Wien unter der Leitung von Helga Marie Knava tragen Orchesterwerke mit Klavier von Johann Sebastian Bach, Camille Saint-Saëns (Karneval der Tiere) und Viktor Fortin vor.
Dorothee Oberlinger (Blockflöte) und Florian Birsak (Cembalo) spielen Werke von Johann Sebastian Bach.
Benno Schollum (Bariton) und Maja Weitz (Klavier) musizieren und lesen Lieder von Joseph Haydn, Edvard Grieg und Wilhelm Busch.
Johann Sebastian Bach war nicht nur ein Meister der deutschen Komposition, sondern beherrschte auch perfekt andere Stile der europäischen Barockmusik. Erich Traxler (Cembalo) spielt das Italienische Konzert und die Französische Ouvertüre.
Das Streichtrio des Gustav Mahler Jugendorchesters spielt virtuose Kammermusik: Duo für Violine und Cello von Alessandro Rolla, Duo für 2 Violinen von Louis Spohr, Streichtrio in g-Moll von Heitor Villa-Lobos.
Das Studio da camera Wien interpretiert Klavier- und Kammermusik von Johann Sebastian, Carl Philipp Emanuel, Wilhelm Friedemann und Johann Christian Bach.
Das Ensemble Fioretto mit Christina Stegmaier (Sopran) spielt und singt von der Lebensfreude des fürstlichen Hoflebens im Frankreich des 18. Jahrhunderts.
Das Summa Cum Laude International Youth Music Festival steht unter der Schirmherrschaft von Nikolaus Harnoncourt. Beim Wettbewerb im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins kommen jugendliche Musiker aus aller Welt zum musikalischen Austausch und Wettstreit zusammen. Im LIECHTENSTEIN MUSEUM wird eine Auswahl dieser hervorragenden internationalen Ensembles präsentiert.
Auf dem Programm stehen das Rosamunde-Quartett Nr. 13 in a-Moll von Franz Schubert und das Streichquartett Nr. 1 in Es-Dur, Op.12 von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Der als "der letzte Minnesänger" gerühmte Oswald von Wolkenstein (1377–1445) hat in einer Zeit des Umbruchs Dichtungen von urwüchsiger Kraft verfasst. Gerhard Ruiss liest und das Paul Hofhaimer Consort Salzburg interpretiert die humorvollen, lebensfrohen, teils derben, teils besinnlichen Lieder Wolkensteins.
Der Universitätschor Dresden singt unter der Leitung von Maja Sequeira die schönsten (Sopran-)Arien und Chöre aus den Oratorien Johann Adolf Hasses.
Florian Roka (Violoncello) und Peter Frisée (Cembalo) interpretieren solistisch und gemeinsam barocke Kostbarkeiten aus Frankreich und Deutschland.
Neben Beethovens Klaviertrio in c-Moll, Op.1 spielt das Lichtental Trio Franz Liszts Tristia nach Sénancours Roman Obermann.
Gert Hecher spielt eine Auswahl aus Liszts Années de pèlerinage auf seinem Originalflügel von Andreas Streicher aus dem Jahr 1859.
Das Franz Schmidt Kammerorchester spielt unter dem Dirigenten Nicolas Radulescu Liszts 2. Klavierkonzert mit Hardy Rittner am historischen Konzertflügel von Andreas Streicher aus dem Jahr 1859. Ergänzt wird das Programm mit weiteren Orchesterwerken "auf den Spuren von Franz Liszt".
Der österreichische Gitarrist Armin Egger musiziert Originalwerke für Gitarre, die im Umfeld der grossen Wiener Komponisten Mozart, Schubert und Beethoven entstanden sind.
Die Flötistin Birgit Ramsl und ihr Theophil Ensemble Wien spielen unter dem Motto "Holz ist genial" Werke für Bläserquintett von Mozart, Milhaud, Ligeti und Berio.
Das Collegium musicum der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien trägt zusammen mit Studierenden der Konservatorium Wien Privatuniversität Sonaten, Suiten und Concerti aus dem 17. und 18. Jahrhundert vor.
Cornelia Löscher spielt aus dem Schaffen von Johann Sebastian Bach für Violine Solo und präsentiert damit auch ihre neue CD erstmals in Wien.
Das Sächsische Hornquartett musiziert Kompositionen von Constantin Homilius, Jan Koetsier, Anton Bruckner und Gioachino Rossini sowie alte sächsische Musikstücke für Turmbläser.
Fritz Kreislers Streichquintett in a-Moll wird gemeinsam mit Johannes Brahms' bekanntem Streichquintett Nr. 2 in G-Dur vom Gustav Mahler Jugendorchester zur Aufführung gebracht.
Das Ensemble musica novantica vienna trägt mit Natalia Sharay (Sopran) und Cornelia Traxler (Alt) Arien und Duette aus den schönsten Kantaten Johann Sebastian Bachs vor.
Begleitend zur Sonderausstellung KINDER.BILDER. Kinder im Spiegel der Kunst des 15. bis 20. Jahrhunderts stellen sich hochbegabte Wiener Preisträger der Österreichischen Bundes-Jugendmusikwettbewerbe vor.
Das Concilium musicum Wien spielt Brandenburgische Konzerte Johann Sebastian Bachs auf Originalinstrumenten.
Begleitend zur Sonderausstellung KINDER.BILDER. Kinder im Spiegel der Kunst des 15. bis 20. Jahrhunderts stellen sich hochbegabte Wiener Preisträger der Österreichischen Bundes-Jugendmusikwettbewerbe vor.
Der Flötist Andreas Planyavsky interpretiert gemeinsam mit den Streichern des Gustav Mahler Jugendorchesters Mozarts Flötenquartett in A-Dur aus dem Jahre 1778. Dazu die französische Trio-Rarität von Jean Françaix für Flöte, Harfe und Violoncello und das 1989 uraufgeführte Meisterwerk von Gottfried von Einem für Flöte und Violoncello.
Der Calamus Consort (Ernst Schlader, Markus Springer und Mario Aschauer) bietet originale Musik für diese frühesten Klarinetteninstrumente von Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi und Johann Joseph Fux dar.
Kristina Vaculová (Flöte) und Libor Janecek (Gitarre) spielen unbekannte Werke von Bach bis Piazzolla in dieser selten zu hörenden Duoformation.
Begleitend zur Sonderausstellung KINDER.BILDER. Kinder im Spiegel der Kunst des 15. bis 20. Jahrhunderts stellen sich hochbegabte Wiener Preisträger der Österreichischen Bundes-Jugendmusikwettbewerbe vor.
Das Streichquintett des Gustav Mahler Jugendorchesters spielt Franz Schuberts Meisterwerk – das Streichquintett in C-Dur, D 956.
Dem SchubertArtEnsemble liegt die Pflege und Interpretation der Wiener Klassik und traditioneller Weihnachtslieder besonders am Herzen – ganz nach dem Motto "Fröhlich soll mein Herze springen".
Die Harfenistin Silvia Radobersky spielt Besinnliches zum 1. Weihnachtstag.