Das Programm im Palais Liechtenstein ist von Woche zu Woche neu. Ausgewählte Werke und Orchester verzaubern jede Woche aufs neue. Der Spielplan für dieses Jahr ist:

Gespielt werden das Streichquartett in D- Dur, KV 499 von Wolfgang Amadé Mozart und das Streichquartett Nr. 1 in d-moll von Albin Fries.
Musik vom Barock bis zur Filmmusik. Mit Franz Wagnermeyer (Piccolotrompete) und dem Streichquintett Sonare Linz.
Ulrich Weissert (Orgel) und Albrecht Volz (Vibraphon, Schlagwerk) interpretieren Werke von Vivaldi, Frescobaldi, Bach und anderen.
Robert Neumann (Violine) und Rie Suzuki (Piano-Forte) spielen die Violinsonaten Op. 23 in a-moll und Op. 24 in F-Dur. Ergänzt wird das Programm durch sieben Variationen für Violoncello (Doris Lucking) und Klavier.
Das Quartett spielt Op. 76, Nr. 4 in B-Dur von Joseph Haydn sowie das Streichquartett Nr. 2 in a-moll Op. 51 von Johannes Brahms.
Mit dem Satz „Berühmter Mann und mein teuerster Freund, nimm hier meine Kinder“, widmete Mozart seine sechs Streichquartette Joseph Haydn. 1782 bis 1785 entstanden, waren sie der Versuch einer würdigen Antwort auf die Quartette Op. 33, die Haydn 1781 vollendet hatte. 1787 folgte mit den Quartetten Op. 50 Haydns musikalische Antwort auf diese Widmung. Das Concilium musicum Wien spielt die Quartette Op. 33/1 und Op. 50/4 von Joseph Haydn und KV 464 von Wolfgang Amadé Mozart.
Das Corelli Consort aus Estland spielt erstmals in Österreich barocke Meisterwerke von Arcangelo Corelli, Jean- Philippe Rameau und deren Zeitgenossen.
Mit Sonaten und Tanzmusik führt das Ensemble Klingekunst von den Hofen Hamburgs bis nach Wien.
Panta rhei, das Ensemble für Alte Musik Berlin, spielt Musik zum 1680 entstandenen Gemälde Atalante und Hippomenes von Nicolas Colombel.
Interpretiert werden das Streichtrio in c-moll Ludwig van Beethovens von 1797 sowie das 1891 entstandene Klarinettenquintett Op. 111 in h-moll von Johannes Brahms.
Das Ensemble musica NOVAntica vienna mit Katharina Kropfl und Robert Pinkl (Traversflöte), Wolfgang Rieger (Violoncello) und Erich Traxler (Cembalo) spielt Trio- und Solosonaten für die Traversflöte von Henry Purcell, Gottfried Finger und Georg Friedrich Händel.
Auf den Spuren des Musikgeschichtsschreibers und Kritikers Charles Burney bewegen sich Andreas Helm, (Blockflöte und Barockoboe), Kaspar Singer (Cello) und Anne Marie Dragosits (Cembalo).
Das Summa Cum Laude Internationale Jugend Musik Festival steht unter der Schirmherrschaft von Nikolaus Harnoncourt. Beim Wettbewerb im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins kommen jugendliche Musiker aus aller Welt zum musikalischen Austausch und Wettstreit zusammen. Im Liechtenstein Museum wird eine Auswahl dieser hervorragenden internationalen Ensembles präsentiert.
Auf dem Programm stehen Werke von Antonin Dvorak, Astor Piazolla, Arvo Part, Oliver Madas und Gaspar Cassado. Mit Maria Grun (Cello) und Oliver Madas (Vibraphon).
Die Vokalformation Schubert art Ensemble steht unter dem Motto "Schubert anders und unbekannt". Ziel ist es, die Vokalmusik von Franz Schubert auf unbekannte Weise zu präsentieren.
Das Concilium musicum Wien spielt auf Originalinstrumenten die Quartette Op. 33/5 und Op. 50/5 von Joseph Haydn und KV 421 von Wolfgang Amadé Mozart. (Details siehe 16. Mai 2010).
Die Hofmusici aus Prag spielen neuzeitliche Weltpremieren aus italienischen und deutschen Archiven mit Gesang, Violine, Oboe, Flauto traverso und Continuo (Violoncello, Fagott, Cembalo).
Johann Sebastian Bach: Zweistimmige Inventionen, Vytautas Barkauskas: Partita für Violine Solo, Bohuslav Martinu: Duo für Cello und Violine, Ludwig van Beethoven: Duo Es-Dur „mit 2 obl. Augengläsern“ für Viola und Cello. Mit Franz- Markus Siegert (Violine, Viola) und Stephanie Prenn (Cello).
Bekannte Werke aus mehreren Jahrhunderten erklingen in völlig neuem, ungewohntem „Sound“. Das international besetzte Gitarrenquintett bezaubert mit einfühlsamen Interpretationen und Virtuosität.
Mit „Harmoniemusiken“ führt die Sächsische Bläserakademie in die Opernwelt des 17. und 18. Jahrhunderts.
Gernot Fresacher (Klarinette) und Werner Karlinger (Harfe) bieten einen Streifzug durch das Schaffen deutscher Meister, von Louis Spohr über Franz Poenitz bis hin zu Carl Maria von Weber.
Das Concilium musicum Wien interpretiert auf Originalinstrumenten die Quartette Op. 33/6 und Op. 50/6 von Joseph Haydn und KV 387 von Wolfgang Amadé Mozart. (Details siehe 16. Mai 2010).
Durch Zoltan Kodaly ist ungarische Lebensfreude "inspiriert durch die Volksmusik" zu erfahren. In diese Musik eingebettet lesen Schauspieler des Max- Reinhardt-Seminars einen Text der ungarisch-schweizerischen Schriftstellerin Agota Kristof.
Das Paul Hofhaimer Consort Salzburg entführt mit erotischen Liebesliedern, sinnlichen Tänzen und feurigen Instrumentalstücken in den „Garten der Lüste“.
Das Londoner King’s Theatre war Spielstätte für italienische Oper. Georg Friedrich Händel und Giovanni Bononcini lieferten sich dort einen musikalischen Schlagabtausch. Das Ensemble Concertino Amarilli präsentiert prächtige Kantaten und virtuose Sonaten.
1799 erscheinen die drei Sonaten Op. 12 für Klavier und Violine, die unmittelbar an die drei grossen Wiener Violinsonaten Mozarts anknüpfen. Rie Suzuki spielt auf einem Piano-Forte nach Anton Walter, wie auch Beethoven eines besass, gemeinsam mit Robert Neumann (Violine).
Auf dem Programm stehen das Streichtrio von Gideon Klein von 1944 und das Streichtrio in Es-Dur, Op. 3 von Ludwig van Beethoven.
Das Bassetthorn zahlte zu Mozarts Lieblingsinstrumenten. Von diesem Ausgangspunkt begleitet Sie die vienna clarinet connection auf einem Spaziergang entlang der Grenze zwischen Klassik und Jazz.
Die Louis-Spohr-Sinfonietta lässt musikalische Kostbarkeiten aus der alten Doppelmonarchie in neuem Glanz erklingen.
Das Ensemble Pygmalion interpretiert kammermusikalische Barockmusik für Flöten, Fagott und Streichinstrumente.
Christoph Urbanetz (Viola da Gamba) und Jeremy Joseph (Cembalo) spielen Werke der zwei Antagonisten der Viola da Gamba am Hofe von Ludwigs XIV. – des sogenannten „Engels“ Marin Marais und des „Teufels“ Antoine Forqueray.
Das triopartout spielt musikalische Raritäten französischer Komponisten, wie Jean-Marie Leclairs Sonate en Trio Nr. 8 in D-Dur, Claude Debussys Syrinx für Flöte solo, Richard Bennetts Sonate after Syrinx und Debussys Sonate für Harfe, Flöte und Cello.
Das Blechbläserensemble Trio Colore Wien, erweitert um Pauken und allerlei Schlagwerk, spielt festliche Intraden und Tänze von Purcell, Händel, Telemann und Bach.
Das Blockflötenquintett führt musikalisch durch Jahrhunderte der Marienverehrung und spielt Werke von Francisco Guerrero, Ludwig Senfl, Guillaume Dufay sowie John Dunstable.
Klaudia Wagner (Sopran) und Peter Frisée (Orgelpositiv) interpretieren einen Streifzug durch das (vor)weihnachtliche Schaffen von Johann Sebastian Bach und lassen u. a. die berühmten „Schübler“-Chorale für Orgel in der eigens erstellten Fassung für Orgel und Sopran erklingen.
Gespielt wird Franz Schuberts kammermusikalisches Meisterwerk: Das Oktett in F-Dur, D 803 für Klarinette, Fagott, Horn und Streichquintett.
Musik von Telemann, Schutz, Biber, Händel, Bach und Ebenbauer für Sopran (Susanne Kurz), Violine (Georg Hamann) und Orgelpositiv (Johannes Ebenbauer).
Besinnlich bis heitere Gedichte und Kurzprosa zum weihnachtlichen Thema mit der Schauspielerin Elisabeth-Joe Harriet, begleitet von der Harfenistin Silvia Radobersky.
Das Franz Schmidt Kammerorchester unter Prof. Adolf Winkler und Hochbegabte der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien spielen Werke vom Barock bis in die Neuzeit.