Spielplan der Sonntagskonzerte im Liechtenstein Museum

Kunst, Musik und Kulinarik

Das Programm im Palais Liechtenstein ist von Woche zu Woche neu. Ausgewählte Werke und Orchester verzaubern jede Woche aufs neue. Der Spielplan für dieses Jahr ist:

2010

11. April 2010: ENSEMBLE ALBIN FRIES.

Deckenfresco im Herkulessaal
Bild © 2002 Liechtenstein Museum GmbH

Gespielt werden das Streichquartett in D- Dur, KV 499 von Wolfgang Amadé Mozart und das Streichquartett Nr. 1 in d-moll von Albin Fries.

18. April 2010: trumpet & strings.

Musik vom Barock bis zur Filmmusik. Mit Franz Wagnermeyer (Piccolotrompete) und dem Streichquintett Sonare Linz.

25. April 2010: Vibraphon, Orgel und Schlagwerk.

Ulrich Weissert (Orgel) und Albrecht Volz (Vibraphon, Schlagwerk) interpretieren Werke von Vivaldi, Frescobaldi, Bach und anderen.

2. Mai 2010: Ludwig van Beethoven - Violinsonaten (1).

Robert Neumann (Violine) und Rie Suzuki (Piano-Forte) spielen die Violinsonaten Op. 23 in a-moll und Op. 24 in F-Dur. Ergänzt wird das Programm durch sieben Variationen für Violoncello (Doris Lucking) und Klavier.

9. Mai 2010: Streichquartett des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS.

Das Quartett spielt Op. 76, Nr. 4 in B-Dur von Joseph Haydn sowie das Streichquartett Nr. 2 in a-moll Op. 51 von Johannes Brahms.

16. Mai 2010: Haydn-Quartette (1).

Mit dem Satz „Berühmter Mann und mein teuerster Freund, nimm hier meine Kinder“, widmete Mozart seine sechs Streichquartette Joseph Haydn. 1782 bis 1785 entstanden, waren sie der Versuch einer würdigen Antwort auf die Quartette Op. 33, die Haydn 1781 vollendet hatte. 1787 folgte mit den Quartetten Op. 50 Haydns musikalische Antwort auf diese Widmung. Das Concilium musicum Wien spielt die Quartette Op. 33/1 und Op. 50/4 von Joseph Haydn und KV 464 von Wolfgang Amadé Mozart.

23. Mai 2010: Corelli und Rameau auf Estnisch.

Das Corelli Consort aus Estland spielt erstmals in Österreich barocke Meisterwerke von Arcangelo Corelli, Jean- Philippe Rameau und deren Zeitgenossen.

30. Mai 2010: Barocke Lautenmusik.

Mit Sonaten und Tanzmusik führt das Ensemble Klingekunst von den Hofen Hamburgs bis nach Wien.

6. Juni 2010: Das Ensemble für Alte Musik Berlin und der goldene Apfel der Venus.

Panta rhei, das Ensemble für Alte Musik Berlin, spielt Musik zum 1680 entstandenen Gemälde Atalante und Hippomenes von Nicolas Colombel.

13. Juni 2010: Kammermusikensemble des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS.

Interpretiert werden das Streichtrio in c-moll Ludwig van Beethovens von 1797 sowie das 1891 entstandene Klarinettenquintett Op. 111 in h-moll von Johannes Brahms.

20. Juni 2010: Londoner Flötenmusik um 1700.

Das Ensemble musica NOVAntica vienna mit Katharina Kropfl und Robert Pinkl (Traversflöte), Wolfgang Rieger (Violoncello) und Erich Traxler (Cembalo) spielt Trio- und Solosonaten für die Traversflöte von Henry Purcell, Gottfried Finger und Georg Friedrich Händel.

27. Juni 2010: Seltene Trios aus dem 18. Jahrhundert.

Auf den Spuren des Musikgeschichtsschreibers und Kritikers Charles Burney bewegen sich Andreas Helm, (Blockflöte und Barockoboe), Kaspar Singer (Cello) und Anne Marie Dragosits (Cembalo).

4. Juli 2010: SUMMA CUM LAUDE.

Das Summa Cum Laude Internationale Jugend Musik Festival steht unter der Schirmherrschaft von Nikolaus Harnoncourt. Beim Wettbewerb im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins kommen jugendliche Musiker aus aller Welt zum musikalischen Austausch und Wettstreit zusammen. Im Liechtenstein Museum wird eine Auswahl dieser hervorragenden internationalen Ensembles präsentiert.

11. Juli 2010: Duokonzert Cello-Vibraphon.

Auf dem Programm stehen Werke von Antonin Dvorak, Astor Piazolla, Arvo Part, Oliver Madas und Gaspar Cassado. Mit Maria Grun (Cello) und Oliver Madas (Vibraphon).

18. Juli 2010: Schuberts launige Forelle.

Die Vokalformation Schubert art Ensemble steht unter dem Motto "Schubert anders und unbekannt". Ziel ist es, die Vokalmusik von Franz Schubert auf unbekannte Weise zu präsentieren.

25. Juli 2010: Haydn-Quartette (2).

Das Concilium musicum Wien spielt auf Originalinstrumenten die Quartette Op. 33/5 und Op. 50/5 von Joseph Haydn und KV 421 von Wolfgang Amadé Mozart. (Details siehe 16. Mai 2010).

1. August 2010: Johann Adolf Hasse: Kammerkantaten mit konzertanten Instrumenten.

Die Hofmusici aus Prag spielen neuzeitliche Weltpremieren aus italienischen und deutschen Archiven mit Gesang, Violine, Oboe, Flauto traverso und Continuo (Violoncello, Fagott, Cembalo).

8. August 2010: Streichduo des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS.

Johann Sebastian Bach: Zweistimmige Inventionen, Vytautas Barkauskas: Partita für Violine Solo, Bohuslav Martinu: Duo für Cello und Violine, Ludwig van Beethoven: Duo Es-Dur „mit 2 obl. Augengläsern“ für Viola und Cello. Mit Franz- Markus Siegert (Violine, Viola) und Stephanie Prenn (Cello).

15. August 2010: GITARRISSIMA.

Bekannte Werke aus mehreren Jahrhunderten erklingen in völlig neuem, ungewohntem „Sound“. Das international besetzte Gitarrenquintett bezaubert mit einfühlsamen Interpretationen und Virtuosität.

22. August 2010: Oper einmal anders.

Mit „Harmoniemusiken“ führt die Sächsische Bläserakademie in die Opernwelt des 17. und 18. Jahrhunderts.

29. August 2010: Romantische Kammermusik für Klarinette und Harfe.

Gernot Fresacher (Klarinette) und Werner Karlinger (Harfe) bieten einen Streifzug durch das Schaffen deutscher Meister, von Louis Spohr über Franz Poenitz bis hin zu Carl Maria von Weber.

5. September 2010: Haydn-Quartette (3).

Das Concilium musicum Wien interpretiert auf Originalinstrumenten die Quartette Op. 33/6 und Op. 50/6 von Joseph Haydn und KV 387 von Wolfgang Amadé Mozart. (Details siehe 16. Mai 2010).

12. September 2010: Zwei und Zwei.

Durch Zoltan Kodaly ist ungarische Lebensfreude "inspiriert durch die Volksmusik" zu erfahren. In diese Musik eingebettet lesen Schauspieler des Max- Reinhardt-Seminars einen Text der ungarisch-schweizerischen Schriftstellerin Agota Kristof.

19. September 2010: Garten der Lüste - Musik und Tanz aus Mittelalter und Renaissance.

Das Paul Hofhaimer Consort Salzburg entführt mit erotischen Liebesliedern, sinnlichen Tänzen und feurigen Instrumentalstücken in den „Garten der Lüste“.

26. September 2010: Händel und Bononcini - Zwei Rivalen in London.

Das Londoner King’s Theatre war Spielstätte für italienische Oper. Georg Friedrich Händel und Giovanni Bononcini lieferten sich dort einen musikalischen Schlagabtausch. Das Ensemble Concertino Amarilli präsentiert prächtige Kantaten und virtuose Sonaten.

3. Oktober 2010: Ludwig van Beethoven - Violinsonaten (2).

1799 erscheinen die drei Sonaten Op. 12 für Klavier und Violine, die unmittelbar an die drei grossen Wiener Violinsonaten Mozarts anknüpfen. Rie Suzuki spielt auf einem Piano-Forte nach Anton Walter, wie auch Beethoven eines besass, gemeinsam mit Robert Neumann (Violine).

10. Oktober 2010: Streichtrio des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS.

Auf dem Programm stehen das Streichtrio von Gideon Klein von 1944 und das Streichtrio in Es-Dur, Op. 3 von Ludwig van Beethoven.

17. Oktober 2010: Mozart & More.

Das Bassetthorn zahlte zu Mozarts Lieblingsinstrumenten. Von diesem Ausgangspunkt begleitet Sie die vienna clarinet connection auf einem Spaziergang entlang der Grenze zwischen Klassik und Jazz.

24. Oktober 2010: Österreich trifft Ungarn.

Die Louis-Spohr-Sinfonietta lässt musikalische Kostbarkeiten aus der alten Doppelmonarchie in neuem Glanz erklingen.

31. Oktober 2010: Besonderes von Telemann und Vivaldi.

Das Ensemble Pygmalion interpretiert kammermusikalische Barockmusik für Flöten, Fagott und Streichinstrumente.

7. November 2010: Französische Barockmusik von Engeln und Teufeln.

Christoph Urbanetz (Viola da Gamba) und Jeremy Joseph (Cembalo) spielen Werke der zwei Antagonisten der Viola da Gamba am Hofe von Ludwigs XIV. – des sogenannten „Engels“ Marin Marais und des „Teufels“ Antoine Forqueray.

14. November 2010: La France en musique.

Das triopartout spielt musikalische Raritäten französischer Komponisten, wie Jean-Marie Leclairs Sonate en Trio Nr. 8 in D-Dur, Claude Debussys Syrinx für Flöte solo, Richard Bennetts Sonate after Syrinx und Debussys Sonate für Harfe, Flöte und Cello.

21. November 2010: Händel, Bach und Telemann mit dem Trio Colore.

Das Blechbläserensemble Trio Colore Wien, erweitert um Pauken und allerlei Schlagwerk, spielt festliche Intraden und Tänze von Purcell, Händel, Telemann und Bach.

28. November 2010 (1. Adventsonntag): Blockflötenquintett VUENV.

Das Blockflötenquintett führt musikalisch durch Jahrhunderte der Marienverehrung und spielt Werke von Francisco Guerrero, Ludwig Senfl, Guillaume Dufay sowie John Dunstable.

5. Dezember 2010 (2. Adventsonntag): Wachet auf, ruft uns die Stimme.

Klaudia Wagner (Sopran) und Peter Frisée (Orgelpositiv) interpretieren einen Streifzug durch das (vor)weihnachtliche Schaffen von Johann Sebastian Bach und lassen u. a. die berühmten „Schübler“-Chorale für Orgel in der eigens erstellten Fassung für Orgel und Sopran erklingen.

12. Dezember 2010 (3. Adventsonntag): Theophil Ensemble Wien.

Gespielt wird Franz Schuberts kammermusikalisches Meisterwerk: Das Oktett in F-Dur, D 803 für Klarinette, Fagott, Horn und Streichquintett.

19. Dezember 2010 (4. Adventsonntag): Weihnachtliche Vorfreude.

Musik von Telemann, Schutz, Biber, Händel, Bach und Ebenbauer für Sopran (Susanne Kurz), Violine (Georg Hamann) und Orgelpositiv (Johannes Ebenbauer).

26. Dezember 2010 (Stefanitag): Harfenklänge & besinnliche Prosa zur Weihnachtszeit.

Besinnlich bis heitere Gedichte und Kurzprosa zum weihnachtlichen Thema mit der Schauspielerin Elisabeth-Joe Harriet, begleitet von der Harfenistin Silvia Radobersky.

2. Jänner 2011: Mit jungen Spitzeninterpreten und alten Meistern ins Neue Jahr.

Das Franz Schmidt Kammerorchester unter Prof. Adolf Winkler und Hochbegabte der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien spielen Werke vom Barock bis in die Neuzeit.

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