Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem in d-Moll (Köchelverzeichnis 626), seine letzte und wohl umstrittenste Komposition, ist ein Werk voll spiritueller Kraft und Ausdrucks.
Das Orchester 1756 wurde 2006 gegründet, um sich der Interpretation von Musik vor 1800 auf sogenanntem „historischem Instrumentarium" zu widmen. Durch die Verwendung dieser „Originalinstrumente", die intensive Beschäftigung mit der Stilistik des 18. Jahrhunderts und eine ausgewogene Besetzung entsteht ein einmaliger, historischer Klang.
Der Chor der Salzburger Konzertgesellschaft ist ein schlanker, flexibler Klangkörper, der jedem seiner Mitglieder solistisches Können abverlangt. Dementsprechend werden auch der Tradition folgend alle Soli von Chorsolisten übernommen. Je nach Repertoire ist der Chor mit 16 bis 24 Sängern besetzt .
1713, im Jahr nach der letzten großen Pestepidemie, gelobte Kaiser Karl VI., eine Kirche für seinen Namenspatron Karl Borromäus zu bauen, der auch als Pestheiliger gilt. Es wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich Johann Bernhard Fischer von Erlach unter anderem gegen Ferdinando Galli-Bibiena und Johann Lukas von Hildebrandt durchsetzen konnte. 1716 wurde mit dem Bau begonnen. Nach Fischers Tod 1723 wurde der Bau von seinem Sohn Joseph Emanuel bis 1737 fertiggestellt, der die Pläne teilweise änderte. Die Kirche schaute ursprünglich direkt auf die Hofburg und war auch bis 1918 kaiserliche Patronatspfarrkirche.
Als Autor einer Historischen Architektur vereinte Fischer die unterschiedlichsten Elemente. Die Fassade in der Mitte, die zur Vorhalle führt, entspricht einem griechischen Tempelportikus. Die beiden von Lorenzo Mattielli stammenden Säulen daneben haben die Trajanssäule in Rom zum Vorbild. Daneben erstrecken sich die beiden Turmpavillons, die vom römischen Barock (Bernini und Borromini) beeinflusst sind. Über dem Eingang erhebt sich eine Kuppel mit 25m Durchmesser und langem Tambour, der vom jüngeren Fischer verkürzt und teilweise verändert wurde.
Das ikonografische Programm der Großkirche stammt vom Hofbeamten Carl Gustav Heraeus und verbindet den Heiligen Karl Borromäus mit seinem kaiserlichen Stifter. Das Relief auf dem Giebel über dem Eingang mit den Kardinaltugenden und die Figur des Patrons auf der Giebelspitze deuten auf den Stiftungsanlass. Dies setzt sich auf der Attika fort. Die Attika ist auch eines der Elemente, die vom jüngeren Fischer eingefügt wurden. Die Säulen zeigen in einem Spiralrelief Motive aus dem Leben Karl Borromäus‘, sollen aber auch an die Säulen des Herakles erinnern und fungieren als Symbole kaiserlicher Macht. Flankiert wird der Eingang von Engeln des Alten und Neuen Testaments.
Gespielt wird das Mozart Requiem in der traditionellen Vervollständigung durch Franz Xaver Süßmayr. Die Aufführungsdauer des Requiems beträgt etwa eine Stunde.
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