Imperialsaal am Beethovenplatz Wien

Wiener Imperial Orchester Konzerte

Der Wiener Imperialsaal am Beethoven Platz 1 wurde von Friedrich Schmidt, dem Dombaumeister und Architekten des Wiener Rathauses errichtet. Der neogotische, prunkvolle Imperialsaal besticht durch seine imposante Architektur und bietet den perfekten Rahmen für die Konzerte des Wiener Imperial Orchesters.

Imperial Saal Fassade

Der Beethovenplatz in Wien

Wiener Imperial Saal Im Mittelalter war das Gelände des heutigen Beethovenplatzes ein Teil der Vorstadt Wiens. vor dem Stubentor, einem ehemaligen Stadttor Wiens. In den Jahren 1857 – 1864 wurde die Stadtmauer abgerissen und an ihrer Stelle mit dem Bau der Ringstraße begonnen. Im Zuge dieser Arbeiten enstanden rund um den damals noch namenlosen Platz zahlreiche Gebäude, die heute historische Bedeutung haben. Der Platz war an einer Seite durch den noch offenen Wienfluß begrenzt. 1899, nachdem der Wienfluss eingewölbt worden war, drehte man das in der Mitte des Platzes befindliche Beethoven-Denkmal um 180 Grad in Richtung der neu entstandenen Lothringerstraße. 1904 wurde der Platz dann nach dem Denkmal Beethovens benannt.

Im Zentrum des Beethovenplatzes ist der beinahe vier Quadratkilometer große Beethovenpark. In der Mitte des Parks steht das 1880 errichtete Denkmal für den in Wien wirkenden deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven. Das Original-Modell der Denkmalfigur ist heute im Foyer des gegenüberliegenden Wiener Konzerthauses aufgestellt. Der ursprünglich von Lothar Abel gestaltete Garten ist heute leider nicht mehr erhalten.

Akademisches Gymnasium und Imperialsaal

Wappen an der Hauptfassade des ImperialsaalsZu den bedeutendsten Bauwerken am Beethovenplatz zählt der von 1863 bis 1866 errichtetet Gebäudekomplex des Aademische Gymnasiums. Zu dem im neugotischen Stil von Friedrich von Schmidt unter Beteiligung von Wilhelm Köllig und Josef Hlávka errichteten Anlage zählt auch der Imperialsaal des Wiener Imperial Orchesters. Das Gymnasium wurde nach dem Muster eines mittelalterlichen Kreuzganghofes mit umlaufenden Arkadengängen gestaltet. An der Hauptfassade befinden sich die Wappen der Kronländer der österreichisch-ungarischen Monarchie. Im Inneren finden sich an Sehenswürdigkeiten eine Statue des Moses von Vincenz Pilz und ein Kriegerdenkmal von Joseph Josephu.

Friedrich Freiherr von Schmidt

Friedrich Freiherr von Schmidt Friedrich Freiherr von Schmidt wurde am 22. Oktober 1825 in Frickenhofen in Württemberg geboren. Er studierte am Polytechnikum in Stuttgart, wo er auch eine Steinmetzlehre absolvierte.

1859 kam er als Professor an die Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er ab 1865 Leiter einer Spezialschule für Architektur war. Im Jahr 1863 wurde er Dombaumeister von St. Stephan.

1883 verlieh man Friedrich von Schmidt das Ehrenbürgerrecht der Stadt Wien, 1886 wurde er geadelt und war von da an Freiherr. Von 1866 bis 1870 war er Mitglied des Wiener Gemeinderats und ab 1889 Mitglied des Herrenhauses.

Friedrich von Schmidt verstarb am 23. Jänner 1891 in Wien. Er erhielt ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof. Der Platz hinter dem von ihm gebauten Wiener Rathaus wurde ihm zu Ehren Friedrich-Schmidt-Platz benannt.

zum Anfang der Seite

Wiener Imperial Orchester

Online
Karten bestellen

• English •

MusicofVienna.com in English


• Deutsch •

MusicofVienna.com in Deutsch

• Impressum •

• Kontakt •

• Sitemap •

• AGB •

• Partner-Links •

 

SoMoDiMiDoFrSa