Mozart Requiem in der Wiener Karlskirche

Mozart Requiem in d-Moll
in der Wiener Karlskirche

Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem in d-Moll (Köchelverzeichnis 626), seine letzte und wohl umstrittenste Komposition, ist ein Werk voll spiritueller Kraft und Ausdrucks. Das Requiem zählt zu seinen beliebtesten und am meisten geschätzten Werken, obwohl es tatsächlich nur zu etwa zwei Drittel von Mozart selbst verfasst wurde, da er noch während der Komposition verstarb.

Das Orchester 1756 spielt in der Karlskirche, die nur wenige 100 Meter von Mozarts Todesstätte entfernt liegt, auf Originalinstrumenten die traditionelle Vervollständigung von Franz Xaver Süßmayer.

Mozart Requiem in der Wiener Karlskirche

In den letzten Jahren seines Lebens wandte sich Wolfgang Amadeus Mozart verstärkt der Kirchenmusik zu. 1791 bewarb er sich mit Erfolg als Adjunkt des Domkapellmeisters an St. Stephan in Wien, was in Folge zum Auftrag für die Komposition des Requiems führte.

Bis zu seinem Tod am 5. Dezember 1791 hatte Mozart aber lediglich den Eröffnungssatz des Introitus (Requiem aeternam) mit allen Orchester- und Vokalstimmen niedergeschrieben. Das folgende Kyrie und der größte Teil der Dies-irae-Sequenz (vom Dies irae bis zum Confutatis) waren lediglich in den Gesangsstimmen und dem bezifferten Bass fertiggestellt, weitere wichtige Orchesterpartien waren nur kurz skizziert. Im Auftrag von Mozarts Witwe, Constanze Mozart, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr, Schüler von Mozart, das Requiem. Joseph Eybler arbeitete an der Instrumentation der Sätze vom Dies irae bis zum Lacrimosa, Süßmayr komplettierte die Orchestrierung der Sequenz sowie des Offertoriums, stellte das Lacrimosa fertig und komponierte weitere Sätze: Sanctus, Benedictus und Agnus Dei. Danach ergänzte er die Communio (Lux aeterna), indem er die beiden Eröffnungssätze, die Mozart noch selbst komponiert hatte, wiederholte und ihnen den Text des Lux aeterna unterlegte.

Das Orchester 1756 und der Chor der Salzburger Konzertgesellschaft

Mozart Requiem in der Wiener Karlskirche

Das Orchester 1756 wurde im Jahr 2006 gegründet, um sich der Interpretation von Musik vor 1800 auf sogenanntem historischem Instrumentarium zu widmen. Musikalische Inspiration schöpft das Orchester vor allem von, wie Sie sicher schon erraten haben, Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Geburtsjahr auch namensgebend war.

Mit dem Schwerpunkt auf authentischem Instrumentarium, historischer Spieltechnik und im Wissen um die künstlerischen Gestaltungsmittel der alten Zeit bieten die Konzerte des Orchesters 1756 ein einzigartiges Ambiente voll authentischem Klangs.

Begleitet wird das Orchester vom Chor der Salzburger Konzertgesellschaft, einem schlankem, flexiblem Klangkörper, der jedem seiner Mitglieder solistisches Können abverlangt. Der Tradition folgend werden auch alle Soli von Chorsolisten übernommen. Zusammen genommen stehen bei der Aufführung mehr als 40 Musiker auf der Bühne.

Konzerttermine und Preise

Das Mozart Requiem wird jeweils Samstags um 20:15 Uhr gespielt. Eine Sonderaufführung anlässlich Mozarts Todesstunde findet im Dezember um 23:45 Uhr statt. Karten sind in drei Kategorien erhältlich. Ermäßigungen für Studenten und Kinder sind nur an der Abendkassa möglich. Die Sitze sind nicht nummeriert und werden beim Eingang vom Platzanweiser in der jeweiligen Kategorie zugewiesen.

Kategorie I 46,00 €
Kategorie II 38,00 €
Kategorie III 31,00 €
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Unsere Online-Preise sind die Gleichen wie an der Abendkassa. Angegebene Preise sind Gesamtpreise inklusive aller Abgaben und Gebühren. Wir verrechnen keinerlei Buchungsspesen oder Versandkosten.

Das Programm des Requiem in d-Moll

Gespielt wird das Mozart Requiem in der traditionellen Vervollständigung durch Franz Xaver Süßmayr. Die Aufführungsdauer des Requiems beträgt etwa eine Stunde.

  1. Introitus: Requiem aeternam, Adagio, d [10] (Chor, Sopransolo, Chor). Daran ohne Pause anschließend:
  2. Kyrie, Allegro, d (Fuge) (Chor)
  3. Sequenz:
    1. Dies irae, Allegro assai, d (Chor)
    2. Tuba mirum, Andante, B (Solistenquartett)
    3. Rex tremendae, g (Chor)
    4. Recordare, F (Solistenquartett)
    5. Confutatis, Andante, a (Chor)
    6. Lacrimosa, d (Chor)
  4. Offertorium
    1. Domine Jesu, Andante con moto, g (Chor, Solisten), Fuge Quam olim Abrahae (Chor)
    2. Hostias, Es (Chor) mit Wiederholung der Fuge Quam olim Abrahae
  5. Sanctus, Adagio, D mit Fuge Osanna (Chor)
  6. Benedictus, Andante, B (Solistenquartett) und Fuge Osanna (Chor)
  7. Agnus Dei, d (Chor). Unmittelbar anschließend:
  8. Communio: Lux aeterna, Adagio, d (Sopransolo, Chor) und Allegro, d (Fuge, Chor)

Konzerte in der Wiener Karlskirche - unvergleichliche Musikerlebnisse, gespielt auf historischen Instrumenten!

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